Die Zeit schwupst

Die Zeit schwupst
… ja
sie schwupst einfach so dahin

Eben war noch gestern
jetzt ist schon gleich morgen

Ich putze, koche, wasche, bügle, esse, trinke, schlafe, fahre, atme, laufe, e, e, e, …
schwups

Die Zeit schwupst
und was bleibt übrig, was bleibt?

Ich, immer ich.
egal wie viel geschwupst wird

Ich bin immer dabei
Ich bin immer da
egal, wie viel geschwupst wird

Ratschlag des Jahres

Mein Ratschlag des Jahres:

Man sollte anderen keine Ratschläge geben!

In diesem Sinne wünsche ich mindestens allen Lesern dieser Worte, ein mit Freude am Ich-selbst-Sein erfülltes Jahr 2017.

Helmut Frahs

Glücksschmied?

Vor ein paar Tagen kam es beim Friseur zum Gespräch über einen Auszubildenden, der nach zwei Jahren seine Lehre abgebrochen hat.

Da viel mir dann ein paar Minuten später der Spruch ein:
“Jeder ist seines Glückes Schmied”

Noch im selben Augenblick habe ich mich dann aber gefragt:

Wer bringt mir das Schmieden bei?
Wer hat diesem jungen Mann das “Schmieden” beigebracht?

Wenn es meine Eltern, meine Familie und vielleicht noch meine LehrerInnen sind, die mir das “Glücks-Schmieden” beigebracht haben – hmm – dann haben das alle ziemlich unbewusst getan. Und selbst waren sie alle nicht ganz so erfolgreich mit der eigenen “Schmiederei”.

Ich kann mein “Glück schmieden”. Ich kann einfluss auf meine innere Zufriedenheit nehmen – wenn ich weiß wie es geht, wenn mir es jemand erfolgreich vorlebt und mir eine Chance gibt, es selbst für mich heraus zu finden.

In diesem Sinne lerne ich das Schmieden gerade neu und bin dabei, alte Methoden zu verlernen, zu verlassen und überhaupt zu lernen, dass ich mich an der Lebensschmiede beteiligen kann.

Besseres Leben?

Es gibt kein besseres Leben.

Es gibt nur andere Lebensformen.
Lebensformen, die mehr oder weniger gut mit den
sich ständig ändernden Lebensbedingungen umgehen können.

Es gibt keine bessere Lebensformen.
Auch nicht die, die diese Worte verstehen 😉
Und schon gar nicht der, der dies hier schreibt.

Gesundheit?

Was ist Gesundheit?
Für mich ist es die Kunst,
sich fortwärend bewusst und respektvoll
innerhalb der eigenen Grenzen zu gestalten.

Das Problem?
Naja, wer kennt schon seine Grenzen?
Ich lerne sie immer wieder kennen –
wenn ich nicht mehr ganz gesund bin 😉

Kein Schlamm – keine Lotusblüte

Kein Schlamm – keine Lotusblüte
No mud – no lotus
(das ist nicht von mir)

Ich achte den Schlamm – Lotusblüte
Ich verachte den Schlamm – Schlamm

Ich respektiere Dich, so wie Du bist – Lotusblüte
Ich will Dich verändern – Schlamm

Ich habe Verständnis – Lotusblüte
Ich habe Mitleid – Schlamm

Schlamm=Lotusblüte?

stark oder schwach?

Der Starke ist stark genug, um schwach zu sein.
Der Schwache muss stark sein.

Das klingt klug und ist es wohl auch.
Doch was ist Schwäche?
Und was ist Stärke?

Ist für mich schwach,
was für Dich stark ist?

Ist äußere Stärke etwas anderes
als innere Stärke?

Ich erlebe mich als stark,
wenn ich meinen Gefühlen Raum geben kann
ohne übermannt (!) zu werden

wenn ich im Bewusstsein meiner Angst handle
anstatt aus Angst

Ich erlebe mich als schwach,
wenn ich meinen Gefühlen gebenüber ohnmächtig bin.

Wie ist das für Dich?
Was ist für Dich schwach oder stark?

 

Der – Die – Das …

Wieso – Weshalb – Warum ???

Hallo da Draußen, bzw. hallo da Drinnen.
Hörst Du meine Worte in Dir, wenn Du dies liest?
Ich höre in mir diese Worte während ich sie tippe und bin davon fasziniert,
dass es meine Worte in Dein “da Drinnen” schaffen können,
weil Du sie hineinlässt.
Dann hörst Du meine Worte in Dir.

Was dann mit diesen Worten in Dir passiert?
Hmm, Dissonanz, Harmonie oder ???

Ahoi – Ich!