Mein Lebensweg

Keiner kann für mich die Schritte geh’n
entweder ich tue es, oder ich bleibe steh’n.
Nur ich kann meine inneren Hürden überwinden,
nur ich kann meine inneren Bruchstücke wieder verbinden.

Es ist hart, schwer und tut erst mal nicht gut;
ich bin verwirrt, voll Sorge, wohin mit der Wut?
Ich habe gelernt so vieles zu verdrängen,
doch es geht nicht mehr, mich ständig einzuengen.
Das Verdrängte schweigt nicht mehr still
zeigt sich als Schmerz, egal ob ich das will.

Meine Eltern konnten so vieles von mir nicht leiden.
Meine Eltern waren bestrebt, alles Gefährliche zu vermeiden.

Es sind die Ängste meine Eltern,
in mir lebendige Mus(s)ter und von Gestern.
Mus(s)ter, die ich noch heute vollziehen muss
machen mich krank, bringen mir viel Verdruss.

Dies zu erkennen ist mein erster Schritt,
gehe ich diesen Weg, geht das Leben mit mir mit.
Vielleicht schaffe ich es, bei mir anzukommen
Ich würd‘ es nicht schaffen, hätte ich nie etwas unternommen.

Erst wenn ich das Neue, das Ungewohnte wage,
wenn ich nicht mehr in gewohnter Starre verzage,
Dann gehe ich den nächsten Schritt
und meine Gesundheit wächst mit mir mit.

Das ist mein Lebensweg,
den kein Anderer für mich geht.

© Neu Fahrland, Helmut Frahs – Dez. 2016

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